Verfasst von: suburbansky | Donnerstag, 14. Februar 2008

Nachtrag zum Sundgau-Express

Ich bin sehr froh, dass doch jemand meine Vision zum ÖV-Quantensprung im Elsass kommentieren wollte… Danke, Emmanuel Ullmann!

Es ist schade, dass offenbar selbst eine wesentlich einfacher und günstiger zu realisierende Buslösung auf wenig Interesse stösst – wobei zu beachten ist, dass Busse in Frankreich allgemein, auch in den Städten, wenig genutzt werden, wohingegen schienengebundene Verkehrsmittel sehr schnell viele Leute anziehen. (Zu diesem Thema zitierte SBB-Nordwestschweiz-Chef Maurer am untenerwähnten Podiumsgespräch zum Weiler Tram das Beispiel Strasbourg: Dort seien auf den exakt gleichen Strecken, auf denen heute das stets gefüllte Tram im 5-Minuten-Takt verkehrt, früher Busse meist leer und nur etwa alle 15 Minuten gefahren.)

Ich bin aber der Meinung, dass jetzt erst einmal der Busverkehr im Sundgau und der französischen Agglomeration allgemein ausgebaut werden sollte, bevor man sich über eine mögliche Schienenlösung Gedanken macht. Will heissen: Warum verlängert man nicht mal probeweise die Buslinie 38 ab Bachgraben alle 15 Minuten nach Hégenheim, Hésingue und Blotzheim? Und dazu noch die Buslinie 33 (ebenfalls alle 15 Minuten) ab Schönenbuch in die beiden Hagenthal? Dafür bräuchte man selbst im noch sehr zentralistischen Frankreich wohl nicht gleich nach Paris, sondern maximal bis nach Colmar zu gehen, denke ich.

Klar ist, besonders nach dem Kommentar von Emmanuel Ullmann, dass Basel hier (einmal mehr) treibende Kraft werden muss, da von der französischen Seite kaum aktives Handeln zu erwarten ist – nicht für simple Busverlängerungen, und schon gar nicht für ganze Bahnstrecken. Aber Basel muss auch hier aktiv eingreifen, um etwas zu erreichen!

Verfasst von: suburbansky | Montag, 4. Februar 2008

Vision: der Sundgau-Express

Eine Vision nur, dieser Beitrag… Ich bin mir der eher unrealistischen Natur der folgenden Zeilen sehr wohl bewusst; aber drüber nachdenken kann man ja.

Etwa 20’000 Menschen pendeln von Frankreich nach Basel, einige davon stammen auch aus dem Sundgau – einer sehr ländlichen und entsprechend zersiedelten Gegend westlich von Basel. Entsprechend der ÖV: praktisch nicht existent. Deshalb jeden Morgen das gleiche Bild: Stossstange an Stossstange quälen sich Pendler mit 68er-Nummernschild in die Stadt hinein, und abends natürlich wieder raus (siehe auch diesen Beitrag).

Bis 1955 wurde das Sundgau durch eine Bahnlinie erschlossen, die bei der heutigen Station St-Louis-la-Chaussée (früher offenbar Blotzheim-Neuweg) von der französischen Rheintalbahn abzweigt. Von dort führte die Strecke nach Blotzheim und anschliessend südwestlich Richtung Muespach und Waldighofen, wo sie auf die (heute ebenfalls stillgelegte) Strecke Altkirch-Ferrette traf. Mehr Informationen zu diese Linie gibts hier und hier. Geographisch sah das etwa so aus (Copyright: http://elsassbahn.free.fr/):

Ehemaliges Bahnnetz Oberelsass/Sundgau. Copyright: http://elsassbahn.free.fr/

Die Linie folgt damit ziemlich genau jenen Dörfern und Weilern, welche vom Schweizer Bundesamt für Statistik offiziell zur Agglomeration Basel gezählt werden. Ein riesiges Passagieraufkommen gibt es in diesem Korridor zwar auch heute nicht, aber eine Neulancierung dieser Linie – also eine direkte S-Bahn-Verbindung Basel-Altkirch (oder Basel-Ferrette) – wäre doch eine schöne Sache. Zwar wird das alte Trassee wohl noch mehrheitlich frei sein (zwischen St-Louis-la-Chaussée und Blotzheim liegen sogar noch die Schienen…), doch man müsste wohl eine Neutrassierung vornehmen, um den heutigen Ansprüchen gerecht zu werden, zumal die Strecke offenbar grosse Steigungen aufweist. Mit einigen klug gesetzten Haltestellen (mit Gratisparkplätzen) könnte da vielleicht doch ein gewisses Passagierpotenzial abgeholt werden.

Ausserdem könnten so dann auch andere Züge (neue TER-Verbindungen, z.B. Basel-Besançon-Dijon, Basel-Epinal, Basel-CulmontChalindrey, etc.) die Strecke benutzen.

Ziemlich utopisch das Ganze, das geb ich ja zu. Aber die Erfahrung zeigt, dass gute ÖV-Angebote in Frankreich auch gut genutzt werden (TGV, neue Tramnetze) – und dass selbst ambitionierte, sauteure Projekte eine Chance auf Realisierung haben (selbe Beispiele). Zumal diese Strecke von vielleicht 25 bis 30 Kilometern wohl ungleich billiger zu haben wäre als die Hunderten von TGV-Kilometern, die seit Jahren fleissig verlegt werden.

Verfasst von: suburbansky | Sonntag, 3. Februar 2008

Was macht eigentlich… der Bahnhof St. Johann?

Noch runde zehn Monate, dann fährt das 1er-Tram nicht mehr durch die Gasstrasse, sondern weiter auf der Entenweidstrasse zum neu geschaffenen Lothringerplatz vor dem Bahnhof St. Johann und von da via Voltastrasse zum Voltaplatz. Wie siehts denn zurzeit aus, auf dem zukünftigen Stadtplatz vor dem Bahnhof? Alles noch etwas abstrakt, meine ich:

Lothringerplatz, unter der Luzernerringbrücke Lothringerplatz, altes Bahnhofsgebäude Lothringerplatz, altes Bahnhofsgebäude Lothringerplatz, altes Bahnhofsgebäude Lothringerplatz, altes Bahnhofsgebäude

Weiss zufälligerweise jemand, wie es jetzt eigentlich mit dem Bahnhofsgebäude weitergehen soll und wie das Perron vom Platz aus erreicht werden soll? Meines Wissens ist eine Passarelle rechts des Gebäudes vorgesehen, aber irgendwie siehts fast so aus, als würde eine Unterführung gebuddelt (siehe Bild 5). Oder täusche ich mich da?

Auf der anderen Seite des Gebäudes siehts übrigens noch aus wie immer. Einzig die schönen LCD-Anzeigetafeln (roter Kreis) sind neu, aber noch nicht in Betrieb.

Bahnhof St. Johann, Perron mit neuen LCD-Anzeigetafeln Bahnhof St. Johann, Eingang auf der Luzernerringbrücke

Verfasst von: suburbansky | Samstag, 2. Februar 2008

Morgartenring im kantonalen Richtplan!

Der revidierte kantonale Richtplan Basel-Stadt, zu dem die Bevölkerung noch bis 14. April Stellung nehmen kann, sieht auch im Bereich des öffentlichen Verkehrs einiges vor – unter anderem die S-Bahnhaltestellen „Morgarten“ und „Breite-Wettstein“, siehe hier. Das ist natürlich sehr erfreulich!

Einige Anmerkungen erlaube ich mir aber dennoch: Obwohl die Namensgebung für die Haltestellen sicherlich erst „Arbeitstitel“ sind, finde ich insbesondere „Morgarten“ etwas verfehlt, denn einen „Morgarten“ sucht man da vergeblich, der Strassenname Morgartenring bezieht sich wohl auf den Schlacht-Schauplatz im Kanton Schwyz – den Bahnhof St. Johann nannte man ja auch nicht Basel-Lothringen. Sowieso wäre es vielleicht besser, die Haltestelle nach dem Quartier zu benennen (also Iselin-Gotthelf) und noch Allschwil anzufügen (das ist meiner Meinung nach unbedingt notwendig). Das ergibt dann aber einen ziemlichen Rattenschwanz; schöner wäre deshalb etwa „Basel-Helvetiaplatz / Allschwil“ – allerdings vorausgesetzt, dass dieser Platz etwas urbanisiert wird. Hier böten sich gerade dank der Haltestelle interessante Möglichkeiten wie eine optische Verlängerung des Platzes durch Überdachung der Geleise zwischen dem heutigen Helvetiaplatz und der Allschwilerstrasse (siehe „Mehr Haltestellen„).

Die Idee einer fusionierten Haltestelle Solitude/Wettstein und Breite/Birsfelden, wie sie der Richtplan nun vorschlägt, habe ich mir auch schon überlegt, bin aber für mich zum Schluss gekommen, dass zwei Haltestellen besser wären, da ein Stopp über dem Rhein weder Fisch noch Vogel wäre und man so auf jeden Fall noch einen relativ weiten Fussweg zu den Tram- und Busanschlüssen und die Quartiere zurückzulegen hätte. Aber vermutlich braucht es hierfür eine Detailstudie, um herauszufinden, welche Variante nun die bessere wäre.

Verfasst von: suburbansky | Samstag, 2. Februar 2008

Feinverteiler vs. Grobverteiler

Wie aus gut unterrichteten Quellen zu erfahren war, argumentierten die Gegner einer S-Bahnhaltestelle Solitude im Basler Grossen Rat (siehe unten) damit, dass die S-Bahn kein Feinverteiler sei und man deshalb nicht zu viele Haltestellen einrichten soll.

Über den Begriff „Feinverteiler“ liesse sich natürlich bis in alle Ewigkeit diskutieren, denn es kommt ganz darauf an, was man miteinander vergleicht. Eines scheint mir jedoch klar: Auf dem Schienennetz ist die S-Bahn tatsächlich der Feinverteiler, im Gegensatz zum Fernverkehr, der ein Grobverteiler ist.

Wie fein soll denn die S-Bahn nun verteilen? Einfach zu sagen, eine geplante Haltestelle liege zu nah an einer bestehenden, ist meiner Meinung nach kein Argument.

Ausschlaggebend für eine S-Bahnhaltestelle sollte doch das Bevölkerungs- und Arbeitsplatzpotenzial in ihrer unmittelbaren Umgebung sein (und natürlich auch die Umsteigemöglichkeiten auf noch feinere Feinverteiler wie Tram und Bus). Aus dieser Perspektive machen wohl alle auf dieser Seite erwähnten Haltestellen auf Basler Stadtgebiet (Morgartenring-Allschwil, Bachletten-Binningen, Solitude, Breite-Birsfelden, Klybeck-Kleinhüningen, evt. Rankhof) ungleich mehr Sinn als zum Beispiel Tecknau oder Duggingen, die im besten Fall vielleicht je 1000 Leute erreichen (und ausserdem liegen zwischen Aesch und Duggingen auch nur etwa zwei Kilometer).

Die S-Bahn selbst ist auf Stadtgebiet sicher nicht der primäre Feinverteiler, aber sie „füttert“ diesen so gut wie möglich: Jemand der aus der Region nach Basel fährt soll nicht am Hauptbahnhof quasi aus dem Zug geworfen und gezwungen werden, ab dort den Feinverteiler quer durch die Stadt nehmen zu müssen (und dabei möglichst noch zweimal umsteigen), sondern die Möglichkeit haben, in die Nähe des Ziels zu fahren und erst dort auf Tram und Bus zu wechseln – was Zeit und Nerven spart.

Zwei Beispiele: Wer von Lörrach zum Roche-Hauptsitz will, dem wird derzeit vom SBB-Fahrplan empfohlen, mit der Bahn zum Badischen Bahnhof zu fahren und von da Bus 36 bis Tinguely-Museum zu nehmen. Nicht schlecht, aber mit einer Haltestelle Solitude könnte die Fahrzeit in etwa halbiert werden und wäre erst noch umsteigefrei (vorausgesetzt, man schafft die lange Wartezeit im Bad. Bf. ab…).

Noch deutlicher wirds bei folgendem Beispiel: wer von Liestal ins boomende Bachgraben-Gebiet in Allschwil will, der braucht im besten Fall 46 Minuten dafür und muss dreimal umsteigen. [Die Fahrt von Liestal nach Zürich ist übrigens umsteigefrei und dauert nur neun Minuten länger.] Mit einem S-Bahnhalt am Morgartenring und einer Buslinie von dort direkt ins Bachgraben-Gebiet wäre die Strecke locker in weniger als einer halben Stunde zu schaffen.

Ich empfehle all jenen, die noch immer gegen ein dichters S-Bahn-Haltestellennetz auf Stadtgebiet sind, sich einmal Zug anzuschauen, oder auch nur Lörrach – und einen Blick in den aktuellen metrobasel-Report, Seite 26, zu werfen: dort steht sinngemäss, dass die S-Bahn gerade im urbanen Zentrum der Agglomeration ausgebaut werden muss, präsent sein muss, um Erfolg zu haben.

Verfasst von: suburbansky | Freitag, 25. Januar 2008

Tram nach Weil, Bahn nach Kandern

Letzten Montag luden VCS und VCD zu einem Podiumsgespräch „Pro Weiler Tram„. Auf das Hauptthema der Veranstaltung – die 2,8km-Tramverlängerung von Kleinhüningen nach Weil-Bahnhof – möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen… Der Gemeinderat entscheidet am 19. Februar, Prognosen sind schwierig, denn das Projekt bleibt, obschon praktisch geschenkt, umstritten. Allerdings liess sich auch von den kritischen Stimmen im Publikum niemand zu einem klipp und klar artikulierten, unumstösslichen Nein zum Tram hinreissen.

Ebenfalls zur Sprache kam immer wieder der Weiler Bahnhof, eine doch recht unansehnliches Ensemble von unzähligen halbverwaisten Bahnsteigen (Podiumsteilnehmer Stefan Maurer, Chef der SBB Nordwestschweiz, unkte diesbezüglich gleich mehrfach), die zweifellos und dringend zu einer richtigen S-Bahn-Haltestelle mit der entsprechenden Infrastruktur ausgebaut werden muss. Das Tram könnte diesbezüglich ein wichtiger Impuls zur Neugestaltung sein.

Von grossem Interesse scheint derzeit auch die Revitalisierung der Kandertalbahn zu sein, wie am Podium klar wurde und hier auch schon von Björn (Wrzlbrnft) ausgeführt wurde. Zuerst muss aber der Katzenbergtunnel fertiggestellt werden und die Kapazität zwischen Basel und dem Tunneleingang bei Efringen-Kirchen erhöht werden, erst dann wäre eine Wiederinbetriebnahme möglich. Da die Eröffnung des Tunnels aber nicht in gewaltiger Ferne liegt (der Durchstich ist bereits erfolgt), sollten entsprechende Planungen doch schon bald einmal aufgenommen werden – das es sich dabei ja anscheinend um ein ernstes Anliegen handelt, obwohl eine öffentliche Diskussion meines Wissens nach noch nicht stattgefunden hat.

Verfasst von: suburbansky | Freitag, 25. Januar 2008

Update: People-Mover EAP & Solitude

Danke erstmals an Kommentator Thomas, der hier schon am Dienstag von der neuen Buslinie vom Bahnhof St-Louis zum EuroAirport berichtet hat – die baz hats erst heute Freitag drin. Laut dem Artikel sollen die Anschlüsse so schlecht nicht sein und offenbar z.B. auch für jene attraktiv, die vom Fricktal her zum EAP wollen. Und natürlich ein willkommener Service für alle Mulhouser, die seit diesem Herbst keine ÖV-Anbindung zum EAP mehr haben; sie können jetzt weitaus öfter und deutlich günstiger zum Flughafen fahren. Allerdings dauert die Reise jetzt natürlich länger als mit dem mittlerweile eingestellten Expressbus, und es muss umgestiegen werden, aber immerhin – für französische Verhältnisse – ein ganz passables Angebot. Die Frequenzen sind laut baz aber noch recht mies, aber man plant scheinbar eine Werbeoffensive…

Die Basler Grossräte hatten offenbar schon Kenntnis von der neuen Buslinie, weswegen gestern der Anzug bezüglich People-Mover (siehe unten) im Parlament abgelehnt wurde. Björn (Wrzlbrnft) hat im letzten Beitrag dazu natürlich richtig festgestellt, dass es sinnvoller wäre, eine neue Haltestelle zwischen St-Louis und St-Louis-la-Chaussée zu erstellen und den People-Mover von da weg einzurichten. Meines Wissens nach wurde diese Möglichkeit schon früher geprüft, jedoch auch verworfen, da ein People-Mover auf diese Distanz nicht schnell genug wäre. Die Basler Regierung favorisiert im Übrigen auch den direkten Anschluss mit eigenem Flughafenbahnhof und will diesen nicht mit teuren Zwitterlösungen verbauen, siehe hier.

Der Anzug betreffend S-Bahnstation Solitude wurde hingegen überwiesen. In der Antwort wird es garantiert heissen, dass erst die zweite Rheinbrücke gebaut werden muss, bevor ein solches Vorhaben allenfalls aktuell wird. :-) Und ich hoffe natürlich, dass der Anzug betreffend Morgartenring-Allschwil auch überwiesen wird; bis dahin brauchts aber noch ein wenig Geduld…

Verfasst von: suburbansky | Donnerstag, 24. Januar 2008

Und noch ein Treffer!

Nachdem der Anzug für eine S-Bahnhaltestelle Morgartenring letzte Woche im Grossen Rat Basel-Stadt eingereicht worden ist, hat nun auch Siro Imber ein ähnlich lautendes Postulat im Baselbieter Landrat deponiert, siehe hier.

Ich werde meine Überlegungen zu dieser Haltestelle demnächst noch etwas genauer ausführen.

Verfasst von: suburbansky | Freitag, 18. Januar 2008

Und er ist drin…

Der Anzug betreffend S-Bahn-Halt Basel Morgartenring-Allschwil ist im Grossen Rat Kanton Basel-Stadt nun offiziell eingereicht, siehe hier. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Verfasst von: suburbansky | Donnerstag, 17. Januar 2008

Wie es zum Medienecho kam…

Die Basler Zeitung hat angefangen (ganzer Artikel hier – Anmeldung nötig) und hat berichtet, wie FDP-Parlamentarier in Basel-Stadt und Baselland parlamentarische Vorstösse für einen S-Bahn-Halt am Morgartenring einreichen werden – und dabei massgeblich von diesem Blog beeinflusst worden sind. Der geplante Anzug (BS) und die geplante Motion (BL) waren dann auch beim DRS-Regionaljournal, bei Tele Basel und bei „heute“ ein Thema.

Ein Geheimnis hinter dem plötzlichen Rampenlicht für den an dieser Stelle wiederbelebten und ausgeführten Vorschlag für die Haltestelle in Basel-West gibt es eigentlich nicht. Der Allschwiler FDP-Landrat und -Einwohnerrat Siro Imber hat zusammen mit FDP-Grossrat (und Verkehrsingenieur) Christian Egeler zufällig – ich schätze Google sei dank – meinen Blog entdeckt. Ihnen gefiel besonders die Idee mit dem Morgartenring – und nach einigen wenigen internen Abklärungen und Beratungen waren die Vorstösse fertig.

Die ganze Aufmerksamkeit kommt für mich unerwartet, aber ich freue mich natürlich riesig! Dieser Erfolg motiviert mich und hat mir gezeigt, dass die Weiterentwicklung der S-Bahn tatsächlich vielen ein Anliegen ist. Ich freue mich darauf, weiterhin in diesem Forum die Basler S-Bahn-Entwicklung kritisch und unabhängig zu begleiten und neue Inputs zu geben. Ich lade Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, ganz herzlich dazu ein, am Diskurs teilzunehmen, ihre Meinung zu Kommentaren und Vorschlägen im Kommentarfeld, dass sich unter jedem Beitrag aufklappen lässt, kundzutun und darin auch eigene Ideen anzuregen. Allen bisherigen und zukünftigen Beteiligten möchte ich mein herzliches Dankeschön aussprechen!

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